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Die Eskalation der Sprache

Seit Monaten wird an der Droh-Schraube gedreht. Zuletzt hörten wir „kalter Krieg“ und als Steigerung „Weltkrieg“. Die kommunikative Kriegsführung wurde längst um Kampfhandlungen erweitert. Wer die Bilder von den zerbombten syrischen Städten gesehen hat, wird an die Zerstörung von Dresden im zweiten Weltkrieg erinnert. Abgesehen von einem Unfall, Zufall stelle ich mir bei Ereignissen dieser Tragweite immer die Frage: Cui bono …..

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ISIS1

Berichterstattung als Kriegswerbung

Bilder zeigen vermummte IS Kämpfer mit ihren automatischen Gewehren auf der Ladefläche eines Pick-up, Blut und Leichen in den Trümmern nach einem Bombenanschlag. Jeden Tag, jede Stunde in allen Medien, monatelang. Damit wird dieser Terror heroisiert. Die Welt blickt auf die ISIS und alle haben Angst vor diesen Männern. Für eine Jugend mit über 50% Arbeitslosen ohne eine Chance auf Änderung, ist die Beteiligung am IS eine Perspektive.

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Großplakate, TV-Spots, Zeitungsinserate, Presseberichte, ….. nichts davon hat das Wählerverhalten so beeinflusst, wie die Markt-und Meinungsforschung mit ihren falschen Prognosen über ein Kopf- an Kopfrennen Häupl gegen Strache. Plötzlich waren Wienerinnen und Wiener beunruhigt, sie könnten den gewohnten Bürgermeister verlieren. Auch FPÖ Sympathisanten dürften zur Sicherheit SPÖ gewählt haben. Ein Bürgermeister Strache war doch einigen nicht ganz geheuer.

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Oder: Was wir sehen und wie wir es einschätzen könnten
Was uns die Bilder zeigen: Übervolle Boote, Flüchtlinge an Land und in Lagern, am blanken Boden liegend, ….
Was uns die Bilder noch zeigen: Die meisten Flüchtlinge sind junge Männer. Zigtausende Männer im arbeits- und wehrfähigen Alter.
Eine Interpretation: Wer ersetzt die fehlende Arbeitskraft in ihrer Heimat? Haben diese Männer ihre Frauen, Kinder und Eltern im Stich gelassen?

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braunoeck

„Das Verbrechen beginnt mit dem falschen Wort“ soll Karl Kraus gesagt haben. Wir alle kennen Menschen, die es schaffen uns in kurzer Zeit zu ärgern. Oft genügen ein Wort, eine Geste und schon sind wir auf der Palme. Herzfrequenz und Blutdruck steigen, wir atmen schneller, unsere Stimme wird höher und das Gesicht beginnt sich zu röten. Mit der Kommunikation wird die Einstellung zum Gesprächspartner sichtbar und spürbar. Die Verwendung von sogenannten Reizworten entscheidet, ob es zur Eskalation kommt. Dabei errichten wir emotionale Hindernisse die wir später überwinden müssen……

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Bild Dolch

„Lüg mich nicht an!“ waren die drohenden Worte der Mutter, wenn sie ihren Sprössling wieder einmal beim Lügen ertappt hatte. „Du verträgst die Wahrheit nicht“ sagen wir, wenn wir dem Partner den Spiegel vorhalten und er sich entrüstet zur Wehr setzt. Es gibt nicht DIE eine Wahrheit, sondern so viele, wie es Menschen gibt. Wir können auch mit der Wahrheit lügen: Dieser Aufstrich ist zu 75% fettfrei, sollte eigentlich heißen, dieser Aufstrich enthält 25% Fett. Aber wer kauft schon einen so fetten Aufstrich. Wir fordern UNSERE Wahrheit ein, damit …..

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braunoeck

Sie bereiten sich auf Ihren kommunikativen Auftritt vor. Egal ob Interview, freie Rede, Mitarbeitergespräch, Kurzstatement, Präsentation, Pressekonferenz oder die Kommunikation in Konfliktsituationen – Sie definieren ein klares Kommunikationsziel und entwickeln die passenden Argumente. Im Workshop werden folgende Fragen beantwortet:

Wie erreiche ich mein Kommunikationsziel?
Wie motiviere ich meine Zuhörer?
Wie begegne ich negativen Emotionen?
Wie ist die Körpersprache zu „lesen“?
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Politische Parteien haben mit Kommentaren auf ihrem Blog zu kämpfen. Radikale Äußerungen aus dem rechten Eck machen der FPÖ ebenso zu schaffen, wie die Aufrufe der gewaltbereiten Linken zur Demo gegen den Akademikerball 2014 auf der offiziellen Homepage der Grünen. Dann rücken Strache, Glawischnig und Co aus um zu besänftigen. Das sogenannte Posting unter einem Nickname (Deckname) zeigt mehr als jede tiefenpsychologische Umfrage, die emotionale Verfasstheit unserer Mitbürger……….

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